13. Jun 2021
CO2 – Nein – Was nun?
Ständerat Hans Wicki ordnet als Präsident von Bauenschweiz den CO2-Entscheid vom 13. Juni für die Bauwirtschaft ein.
Das Schweizer Stimmvolk hat am 13. Juni das CO2-Gesetz abgelehnt.
Bauenschweiz hat sich in den vergangenen Monaten zusammen mit den Mitgliedern
und Partnerorganisationen für ein Ja stark gemacht. Die Bauwirtschaft übernimmt
seit vielen Jahren Verantwortung als zentraler Akteur in der langfristigen
Reduktion der CO2-Emmissionen. Mit dem Ja wären die Gebäudeprogramme weiter
gestärkt worden. Um den Gebäudepark energetisch fit zu machen braucht es somit
andere Anreize. Ein klarer Auftrag an Bauenschweiz und die nationale Politik.
Weitere Impulse haben mit dem Nein zum CO2-Gesetz an Bedeutung gewonnen. Einer davon ist, dass das revidierte Beschaffungsrechts durch die öffentlichen Bauherren auf allen drei föderalen Stufen gelebt und neue Zuschlagskriterien wie Nachhaltigkeit oder Lebenszykluskosten angewendet werden. Die Bauwirtschaft ist bereit bei Ausschreibungen innovative und nachhaltige Lösungen anzubieten. Nachhaltigkeit muss bereits bei der strategischen Projektplanung mitgedacht werden. Bauenschweiz steht weiter zur Verfügung, gemeinsam an bestehenden oder fehlenden Hilfsmittel für die Beschaffungsstellen zu arbeiten.
Ständerat Hans Wicki, Präsident Bauenschweiz
- 21.10.2026
Unsere Mitglieder: VSI.ASAI.
Die Schweizer Bauwirtschaft ist vielfältig und Bauenschweiz als Dachverband breit abgestützt. Wir portraitieren deshalb ... - 20.10.2026
Data Dictionaries: Gemeinsame Datensprache für die Bauwirtschaft
Die digitale Transformation ist für die Bauwirtschaft weit mehr als der Einsatz neuer Werkzeuge. Sie verändert Prozesse und die ... - 30.09.2026
Politik trifft Bauwirtschaft: Bildergalerie
Zu den Impressionen der Plenarversammlung und des Sessionsanlass 2026.