Die verschiedenen Gewerbe des Bauwesens sind über die Jahrhunderte gewachsen und haben sich ihren Bedürfnissen entsprechend einzeln organisiert. Heute braucht es jedoch eine Gesamtschau auf den Prozess des Bauens. Gefordert sind konzeptionelles Denken, interdisziplinäre Zusammenarbeit und effizientes kostengünstiges Arbeiten. Die Verbände wollen und können sich diesem Zusammengehen nicht entziehen.
bauenschweiz ist die Dachorganisation der Schweizer Bauwirtschaft mit rund 60 Berufs- und Fachverbänden. Diese gliedern sich in vier Stammgruppen, die als selbstständige Vereine konstituiert sind:




bauenschweiz steht weiteren nahestehenden Branchen und Sparten offen.
Mit Botschaft vom 19. Mai 2010 schlägt der Bundesrat dem Parlament eine Änderung des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen vor, mit der mit dem Vergabe-Rechtsschutz zusammenhängende unerwünschte Folgekosten ("Verzögerungs-schäden") abgewendet werden sollen. Prof. Hubert Stöckli, Direktor des Instituts für Schweizerisches und Internationales Baurecht an der Uni Freiburg, hat dazu am 8. Juli 2010 eine Stellungnahme verfasst.