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Bauwirtschaft

Hier finden Sie Informationen zur Lage der Bauwirtschaft

 

 

Entwicklung Baupreisindex

Die Grafik stammt aus dem Newsletter des Bundesamtes für Statistik und zeigt die Preisentwicklung der Baubranche von 1998 bis April 2010. Die Auf- und Abwärtsbewegungen wiederspiegeln die Konjunkturschwankungen (Abkühlung 2001 und Rezession Ende 2008), die sich unterschiedlich auf die verschiedenen Bauwerksarten der Baubranche auswirken.

Bundesamt für Statistik (BFS), Newsletter Juli 2010

http://www.bap.bfs.admin.ch/

 

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Kosten- und Preisentwicklung im Hochbau für Arbeiten im Bauhauptgewerbe

Mit einer Gegenüberstellung der Entwicklung der zwei Indizes Baupreise und Baukosten lässt sich die Situation im Baugewerbe analysieren. Dabei stellt sich auch heraus, in welchem Mass die Bauunternehmen den Kostenanstieg im Zeitverlauf auf ihre Preise abwälzen konnten und wie die Entwicklung der Margen verlief. Der Kostensprung 2003 ist auf die Einführung des flexiblen Altersrücktritts FAR (Frühpensionierung) zurückzuführen; diese Mehrkosten konnten kaum auf die Preise überwälzt werden. Gut ersichtlich ist die Energiepreis- und Stahlpreishausse, welche ab 2007 beide Indizes in die Höhe trieb. Es ist zu erwarten, dass die Baupreise durch den harten Konkurrenzkampf weiterhin stärker als die Baukosten sinken werden. Durch die rückläufige Auftragslage im Hochbau wird die Margenerosion der letzten Jahre noch weiter verschärft.

 (Bauwirtschaftsspiegel Nr.129 / September 2009)

 

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Bauinvestitionen als Konjunkturstütze

In der momentanen schwierigen Lage der Gesamtwirtschaft kommt der Baubranche eine Sonderposition zu. Neben den weiterhin positiven Investitionen in den Wohnungsbau geht besonders von der öffentlichen Hand, welche im Bauhauptgewerbe rund zwei Fünftel des Bauvolumens initiiert, eine das BIP stützende Wirkung aus. Da zudem ein grosser Teil der Konjunkturmassnahmen auf vorgezogenen Infrastrukturinvestitionen beruht, werden auch davon Impulse erwartet.

 (Bauwirtschaftsspiegel Nr.128 / Juni 2009)